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Abschlussbuchungen

Am Ende eines Wirtschaftsjahres entsteht der Jahresabschluss durch die Aufnahme der Salden aller Sachkonten in die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) bzw. in die Bilanz. Das Gegenkonto für Bestandskonten ist die Schlussbilanz, die Erfolgskonten werden über das Gewinnkonto abgeschlossen. Der sich daraus ergebende Gewinn- oder Verlust wird anschließend mit dem Eigenkapital der Bilanz verrechnet. Vor den eigentlichen Abschlussbuchungen müssen jedoch vorbereitende Maßnahmen getroffen werden. Die Einzelkonten müssen „abschlussbereit“ gemacht werden. Alle in der laufenden Buchhaltung noch nicht erfassten oder ggf. falsch erfassten Vorgänge müssen nun richtiggestellt werden. Beispiele dafür sind auszugsweise:

 

  • Mengen- und Wertdifferenzen zwischen dem Inventar und den Buchwerten der Bestandskonten zum Abschlusstichtag, die zur Anpassung von Buchwerten führen.
  • Bildung von Rückstellungen für Aufwendungen, deren Ursache bereits feststeht, nicht aber die genaue Höhe und der genaue Fälligkeitszeitpunkt.
  • Bildung aktiver bzw. passiver Rechnungsabgrenzungsposten für Einzahlungen oder Auszahlungen einer Rechnungsperiode, deren entsprechende Gegen-Leistungen erst in einer späteren Periode erfolgen werden.
  • Unterkonten, die auf die Hauptkonten abgeschlossen werden müssen, beispielsweise Privatkonten, die auf das Eigenkapitalkonto abgeschlossen werden.

 

Unterstützung durch Buchhaltungsprogramme

 

Der Funktionsumfang professioneller Buchhaltungssoftware, wie beispielsweise FibuNet, sollte die Vorbereitung des Jahresabschlusses im Rahmen der Abschlussbuchungen angemessen unterstützen. Neben der einfachen und übersichtlichen Kontenabstimmung sowie aussagefähigen Plausibilitätsprüfungen gehört auch die Verfügbarkeit mehrerer nachgelagerter  Buchungsperioden dazu, in denen nachträgliche Buchungen vorgenommen werden können. Die in individuell eingerichteten Buchungsabschnitten vorgenommenen Abschlussbuchungen sollten sich gesondert filtern und auswerten lassen. So können auf einfache Art und Weise noch Nachläufe gebucht bzw. nachträgliche Korrekturbuchungen eingepflegt und gesondert ausgewertet werden.

 

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